Hameau de la Reine

 

 

 

Eine der wichtigsten Änderungen des Trianons unter Marie Antoinette war mit Sicherheit das Hameau de la Reine.
Gerade im ausgehenden 18. Jahrhundert wurde von den Philosophen, darunter vor allem von Jean-Jacques Rousseau, das einfache Landleben propagiert, die Adeligen waren davon ganz begeistert. Und so dauerte es nicht lang und auch die Königin war von dieser "Modeerscheinung" faszinierd.
Nachdem sie des Prinzen Condés ländliches Normandie-Dorf im Schlosspark von Chantilly gesehen hatte, beauftragte sie ihren Architekten Mique damit ihr ebenfalls ein solches Dörfchen zu erbauen.

Zwischen 1783 und 1788 wurden um einen künstlichen See 11 kleine Häuschen erbaut, die mit ihren strohgedeckten Dächern und den aufgemalten Rissen der Königin besondere Freude bereiteten:


 

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